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Presse zum Ortiz-Project


Lüdenscheider Nachrichten 27.04.2015:

„Programm voller Experimentierfreude…“

„Insgesamt eine unglaubliche Vielfalt von Klangfarben, mit denen das musikalische Material von Diego Ortiz und seinen Zeitgenossen umgeformt und zum Ausgangspunkt unterschiedlichster Improvisationen gemacht wurde.“ „Gerne wurden dabei…verschiedene Kompositionen des 16. Jahrhunderts kunstvoll ineinander gearbeitet…..“ „…und so gab es an diesem Abend….ein Programm voller Experimentierfreude, das dem aufgeschlossenen und auf Neues begierigen Hörer viel zu bieten hatte.“


Remscheider Generalanzeiger 28.04.2015:

„Temporeich und leidenschaftlich….“


Bergische Morgenpost 28.04.2015:

„Faszinierendes Projekt mit 10 Musikern…..die Musiker ernteten stehende Ovationen.“

 „Jazz trifft auf Renaissancemusik: Die Aussicht, beides gleichzeitig zu hören, erweckt beim unbedarften, gleichwohl interessierten Laien zwielichtige Erwartungen: linkes Ohr Saxofon-Gedudel, rechtes Ohr Lautengeklimper? Das klingt zwar faszinierend, aber mit gemischten Gefühlen. Und so ist dann auch alles im Menschen gespannt wie stimmige Saiten, als „The Ortiz-Project“ am Sonntagnachmittag im PZ des Gymnasiums loslegt: Zehn Musiker auf der Bühne mit den typischen Instrumenten beider Musikrichtungen legen los.

Was dann passiert, ist schier unglaublich: Die ersten Töne, sanft und sacht, fast flüsternd mit führendem Saxofon (Angelika Niescier) und synchronem Sopran (Veronika Madler) erreichen den Zuhörer unterschwellig überirdisch, öffnen Ohren und Brustkorb, gleiten achtsam durch den Körper und erreichen schließlich das Herz. Es ergibt sich zögernd, weitet sich und dann entfalten sich die Töne mittendrin wie Blütenkirschblätter.

Diese Musik wirkt. Und zwar auf alle Sinne. Und nach der anfänglichen äußerst angenehmen Überraschung des bisher noch nie Gehörten bereitet es immer mehr Freude, den einzelnen Darbietungen („Recercare“) zuzuhören: gleichermaßen ein Fest für Gehirn und Gefühl. Die Vorstellung, dass hier in Wermelskirchen Musik geboten wird, die den Menschen vor mehr als 450 Jahren versagt war (Jazz existierte nicht) und die wir auch noch nie zu hören bekamen, gipfelt in einen erhebenden Moment. Ein Hoch auf die beiden Bearbeiter Angelika Niescier (Jazz) und Alfred Karnowka (Renaissance). Er hatte die begnadete Idee: Die Arbeit „Trattado de glosas“ des spanischen Komponisten Diego Ortiz aus 1553 wiederzuentdecken, die darin beschriebene Musik mit seltenen, nachgebauten Instrumenten zu spielen und mit jazzigen Bearbeitungen zu kombinieren.“

Sie habe versucht, für Ihre Jazz-Arrangements das Charakteristische der Ortizschen Musik herauszuhören, sagte Niescier. Darauf habe sie ihre Arrangements aufgebaut. Und natürlich auch Platz für Improvisationen zugelassen. Das war an einigen Stellen deutlich zu hören: Sanfte Entschiedenheit ihres Saxofons führte mitunter zu ekstatischen (Bebop-) Linien. Grandios. Das Besondere des Jazz hierbei: Die Lautstärke passte sich dem Filigranen der Renaissance an.

Dem Schlagzeuger Christoph Hillmann zuzuhören, wie er mit Vehemenz subtil und leise spielte, war ein Genuss. Überhaupt: Kreativität, Spielfreude und Professionalität aller beteiligten Akteure bewiesen, dass sie genau die richtige Besetzung in diesem Projekt innehatten. Sowohl die Intimität des Sounds als auch Transparenz und Hingabe des Spiels bestachen. Dass zum Schluss mit teilweise stehenden Ovationen das Publikum noch zwei Zugaben forderte, zeigte, dass dieses Projekt bei allen sehr gut angekommen war.“

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